Klassifikation der Frakturen und Pseudarthrosen des Kahnbeins nach Herbert

Anwendung
 Frakturen und Pseudarthrosen des Kahnbeines
geschickt von Mark Lenz, Uniklinik Jena

 Typ A   
 A1A1 enthält jene Frakturen, die durch das Tuberculum verlaufen.
(A1-Frakturen können disloziert sein, gelten aber dennoch als stabile Frakturen, da die Handwurzelstabilität nicht negativ beeinflusst wird)
  
 A2nicht dislozierte Fraktur der Kahnbeintaille.  
    
 Typ Binstabile Bruchformen.  
 B1schräg im mittleren Drittel  
 B2dislozierte mittige Querfraktur  
 B3
Fraktur des proximalen Drittels
  
 B4perilunäre Luxationsfraktur   
 B5 Fraktur mit mehreren größeren Fragmenten  
    
 Typ Cist definiert als der verzögert heilende Bruch jeglicher Lokalisation; sechs Wochen nach Behandlungsbeginn sind selbst andeutungsweise noch keine Durchbauungszeichen erkennbar.  
    
 Typ Dbeschreibt die ausgebildete Pseudarthrose die auch sechs Monate nach Behandlungsbeginn keine Anzeichen einer knöchernen Ausheilung zeigt.
D1 beschreibt dabei die straffe Pseudarthrose (fibrous nonunion).
D2 die mobile, atrophe Pseudarthrose (sclerotic nonunion)